Wie alles begann...

Geschichte der Junggesellenschaft Sorsum

Die Geschichte der Sorsumer Junggesellen reicht bis in das Jahr 1847 zurück. Am 2. Pfingsttage 1847 trafen sich oberhalb der Sorsumer Mühle in der Gemeindelehmkuhle die ersten Junggesellen, um auf die Schützenscheibe zu schießen. Sie nannten sich damals „ Junggesellenkompanie der Sorsumer Bürgerwehr“. Jeder Sorsumer ab 18 Jahren musste sich an diesem Schießsport beteiligen.
Am 10. und 11. September 1848 fand das erste öffentliche Fröischeiten ( Freischießen) statt, welches Anlass war, eine Volkswehr zu gründen. Frau Klostergutpächterin Schönijahn schenkte der wehrfähigen Mannschaft eine Fahne und am 17. September 1848 wurde das Fest der Fahnenweihe bei der Sorsumer Mühle gefeiert. ( Diese Fahne befindet sich noch heute im Besitz des Schützenvereins Sorsum.) Hierzu hatte die Gemeinde Sorsum und der Festwirt Th. Bruns eingeladen. Dieses Freischießen wurde von nun an jährlich durchgeführt.
Im Jahre 1899 wurde die letzte Scheibe unter dem Namen „Junggesellenkompanie der Sorsumer Volkswehr“ ausgeschossen.
Im Jahre 1900 fand zum ersten Mal das von nun an alljährlich stattfindende Rosenmontagsvergnügen statt.